Für ein Mehr an Lebensqualität.

JuLe

JuLe steht für junge Lebenshilfe

Weshalb es JuLe gibt

 Als Eltern beeinträchtigter Kinder wissen wir aus eigener Erfahrung um die Sorgen und Nöte, aber auch wie sich Freude, Hoffnung und Zuversicht mit unseren Kindern anfühlen.

 Die JuLe ist eine Initiative von Eltern für Eltern. Wir wollen ganz früh mit Eltern ins Gespräch kommen, Fragen beantworten, die woanders vielleicht nicht zu fragen gewagt werden. Und wir wollen Hilfestellung bei der Suche nach Förderung, Kindergärten, Schulen, Ämtern und Institutionen leisten – also gegenseitige emotionale und praktische Unterstützung.

Wissenswertes:

Der JuLe-Stammtisch trifft sich alle zwei Monate- Termine werden auf der Homepage bekannt gegeben. 

 

Termine

 

Ansprechpartner:


Telefon: 0 63 44 / 1724

Ich bin Brigitte Adam. Ich habe eine Tochter, Julia. Mit ihr und meinem Mann lebe ich in Lingenfeld. Meine „Jule“ hatte 23 Jahre keine Diagnose. Alles Mögliche hatte man vermutet und oftmals auch hineindiagnostiziert: Sauerstoffmangel, geistiger Behinderung, Muskeldystrophie, nie Laufen und Sprechen lernen, dann Entwicklungs- und Sprachverzögert und und und…
Vieles bleibt eben unklar, wenn keine Diagnose „festzumachen“ ist.
Bei ihr ist es ein extrem seltener Gendefekt, eine Laune der Natur eben, der vorrangig durch eine Sehbehinderung Julias Alltag einschränkt.
Julia besucht derzeit das Berufsausbildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg und bereitet sich auf ihre Abschlussprüfung im Bereich Verwaltung- und Büro vor. Sie hat einen qualifizierten Hauptschulabschluss in Karlsruhe erlangt, sie bringt Farbe in unser Leben und bestreitet ihres so selbstbewusst und selbstbestimmt wie es nun eben mit Handicap geht. Aber ohne adäquate Förderung hätte sie das nicht erreicht.

Mein Bestreben zur Mitarbeit bei „JuLe“ besteht darin, jungen Eltern zu vermitteln, dass Zukunftsangst und Sorge nicht die Freude am eigenen Kind überwiegen darf. Adäquat fördern und fordern, aber auch Zeit zu haben zum Unbeschwert sein. Die Zukunft mit einem guten Maß an Hoffnung und Zuversicht zu sehen, diese Erkenntnis möchte ich jungen Eltern gerne weitergeben.


Telefon: 0 72 74 / 7 62 54

Mein Name ist Rita Bockmeyer und ich wohne mit meiner Familie in Germersheim. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder – Franziska und Sebastien. Beruflich leite ich eine Schulbücherei in Germersheim. Franziska hat das Down Syndrom und einen Herzfehler. Seit der Kindergartenzeit, die Franziska in Rülzheim, im Förderkindergarten verbrachte, begleitet uns die Lebenshilfe. Seit 2012 arbeitet Franziska in der Sonnengruppe und im hauswirtschaftlichen Bereich des Förderkindergartens der Lebenshilfe in Rülzheim. Zuerst als Praktikantin, dann Berufsbildungszeit, angegliedert an die Werkstatt in Wörth. Ab Dezember 2014 im festen Arbeitsverhältnis des Kindergartens, als Außenmitarbeiterin der Werkstatt/Wörth.

Mein Bestreben zur Mitarbeit bei JuLe besteht darin, neue Wege zu gehen. Meine Erfahrungen weiterzugeben und betroffene Eltern zu unterstützen.

Telefon: 0 63 47 / 91 83 37

Mein Name ist Roland Hertel, ich bin verheiratet und wir haben eine gemeinsame Tochter, Mona-Isabelle. Aus erster Ehe habe ich noch eine Tochter. Wir leben seit 1998 in Lustadt. Ich habe nach meiner Ausbildung zum Erzieher und einigen Jahren Arbeit im Heimbereich berufsbegleitend ein Studium für Soziale Arbeit absolviert und bin seit 1992 als Beamter im Sozialen Dienst bei der Staatsanwaltschaft in Landau. Ich bin vielfältig ehrenamtlich im sozialen Bereich tätig. Ich bin Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit häusliche Gewalt, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildung beim Pfälzischen Verein für Soziale Rechtspflege Südpfalz in Landau und zudem auch Vorsitzender beim Tennisclub in Lustadt.

Unsere Tochter Mona-Isabelle hat bedingt durch erlittenen Sauerstoffmangel bei der Geburt die Diagnose Tetraparese (Spastik) und ist schon seit der Kindheit auf den Rollstuhl angewiesen. Sie hat den Förderkindergarten in Landau und danach für ein Jahr die Schule für körperlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche ebenfalls in Landau, besucht. Sie wechselte dann in die Grundschule in Lingenfeld, wo sie mit Integrationshilfe die ersten vier Jahre absolvierte. Sie wechselte dann in die Realschule Plus in Lingenfeld und hat 2017 die mittlere Reife gemacht. Seit 2017 ist sie nun im ICP-München und absolviert eine Vorbereitung auf die Ausbildung. Sie möchte ab 2019 den Beruf einer Kauffrau im Gesundheitswesen erlernen und arbeitet zielgerichtet daraufhin. Zudem ist sie eine leidenschaftliche Reiterin und hat den Ehrgeiz immer noch besser zu werden.

Über die Integrationshilfe kamen wir mit der Lebenshilfe in Kontakt. Uns beeindruckt immer wieder die hohe Kompetenz, der für uns zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Engagement für „Jule“.

Mein Bestreben zur Mitarbeit bei „JuLe“ besteht darin, Eltern deren Kinder eine Einschränkung haben Mut zu machen und zu unterstützen, sie aber auch zu ermutigen ihre Kinder ab einem gewissen Zeitpunkt auch loszulassen und, soweit möglich, in ein eigenbestimmtes Leben zu entlassen.

Andra Nowotschin

Telefon: 0 72 71 / 9 34 19 -114

Mein Name ist Andrea Nowotschin ich arbeite seit 01.Oktober 1990 bei der Lebenshilfe. Angefangen habe ich im Förderkindergarten in Rülzheim. Im Januar 2001 habe ich mit dem Aufbau des ambulanten Bereiches „Offene Hilfen“ begonnen.
Hier bin ich nun im Leitungsteam für folgende Bereiche zuständig:

  • Inklusions-Fachdienst,
  • Familienunterstützender Dienst,
  • Heilpädagogisches Reiten,
  • Inklusives Freizeitprogramm Mittendrin.

Im Jahr 2014 haben wir die JuLe gegründet, hier bin ich als hauptberufliche Mitarbeiterin der Lebenshilfe zuständig, unterstützt werde ich von meiner Kollegin Frau Bettina Holst.

Die JuLe liegt mir besonders am Herzen, da sie den Ursprungsgedanken der Lebenshilfe als Elternvereinigung wieder aufgreift. JuLe hat das Ziel sich gegenseitig zu unterstützen und für einander da zu sein.
Ganz unkompliziert, einfach „Von Eltern für Eltern“.